Kurze Geschichten | Essays, Prosa & Satire

Die Kurzgeschichte

Kurzgeschichten unterliegen keiner bestimmten Form oder Regel, jedoch gibt es viele Kurzgeschichten die den Leser an eine Thematik heranführen, zum Nachdenken anregen sollen in dem Autoren beispielsweise das Ende offen lassen.

Auf "yours truly" finden Sie ausschließlich Kurzgeschichten, die frei kopierbar sind. Sie dürfen die Texte ausdrucken, weiterverarbeiten oder als Vorlage benutzen. Natürlich gebieten es Höflichkeit und Anstand die Quelle, "yours-truly.de" zu nennen, oder zumindest darauf hin zu weisen, dass Sie nicht Urheber sind.
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Die meisten Geschichten lassen viel Spielraum für Interpretationen. Das Beispiel: "Unsichtbar" wird der Leser aufgrund seiner Erfahrungen, anders wahrnehmen und verstehen. Dabei kratzt speziell diese Kurzgeschichte an der Oberfläche der Lyrik. Es ist gewollt nicht alles zu erklären und erschöpfend auf die Moral hinzuweisen. Denn Moral ist ein sehr wandelbarer Begriff, der nicht nur durch die Zeit sondern auch von Ort zu Ort sehr unterschiedliche Aussagen zulässt. Sie müssen selbst Ihren Kopf bemühen. Ich hoffe ich kann ein wenig zum Denken anregen und wünsche dabei gute Unterhaltung.

Auszug aus Wikipedia "Kurzgeschichte" :
Die Gattung der Kurzgeschichte entstand als „short story“ im Bereich der anglo-amerikanischen Literatur (z. B. Edgar Allan Poe; Sherwood Anderson; F. Scott Fitzgerald; Ernest Hemingway, William Faulkner; Sinclair Lewis; Henry Slesar) und setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg auch im deutschsprachigen Raum durch. Hier musste sich diese Form zunächst gegen andere etablierte Kurzformen (z. B. Erzählung, Novelle, Anekdote, Kalendergeschichte) durchsetzen.

Wohl bekomms !


Geschichten die etwas kürzer sind. Nicht immer leichte Kost , mit und ohne Fett.

::: Liebe Schüler und Studenten, seid gewarnt, hier schauen des öfteren Lehrer nach, ob ihr Textpassagen übernommen habt. Nicht alles was hier geschrieben steht, muss auch richtig sein. Lernt lernen, nicht abschreiben. Auch Lehrer wissen Google zu nutzen! :::

Die Satire
Die Satire, im lateinischen satira, stammt laut Wikipedia von "satura lanx" ab, wörtlich übersetzt: mit Früchten gefüllte Schale", oder sinnbildlich übersetzt: "bunt gemischtes Allerlei".
Genau ist sehr zutreffend. Die hier veroeffentlichten Kurzgeschichten sind ohne Lektoriat, meist waehrend der Mittagsmahlzeit irgendwie in dieses Blog getippt. Einige wenige Kurzgeschichten bekamen etwas mehr Aufmerksamkeit.

Die Satire wird als eine Spottdichtung beschrieben, die mangelhafte Tugend oder gesellschaftliche Missstände anklagt.
Das Werk "Ein Dienstag" ist ein typisches Beispiel. Diese Kurzgeschichte ist, in der Wachstube der Stabsapotheke Dülmen entstanden, auf einer Schreibtischunterlage. Diese Unterlage bot nicht sehr viel Platz, aber es gab genügend Zeit zum Nachdenken.

"Mein Leben ohne Gas" ist ein Beispiel einer prosaischen Satire, in der Sarkasmus und Fiction in der nahen Zukunft ein Horror Szenario beschreiben, dass in lakonischer Weise erzählt eine authentische Stimmung eines Dorfes vermitteln, dass durch eine verkettung unglücklicher Umstände wie auch später der Rest des Landes von der Energieversorgung abgeschnitten wird.

Ich weise darauf hin, dass ich nicht im wörtlichen Sinne zynische Satire schreibe. Häufig wird dies verwechselt und viele Menschen sagen: "der ist aber Zynisch", oder "Mensch, du bist aber auch zynisch". Ich wuerde dies nicht als wohl gemeintes Kompliment auffassen. Jedoch, der Zynismus bezeichnete, so sagt man, die ursprünglich Lebensanschauung der antiken Kyniker. Ich kann versichern, keinerlei Kontakt mit diesen Menschen zu pflegen.

Zynismus bezeichnet Heute eine (sehr of vorsätzliche) Haltung, die in verletzender Weise die Wertevorstellungen anderer erniedrigt, und / oder sich über moralische Werte lustig macht. Zynismus ist häufig ein Symptom von Resignation. In der Regel haben Zyniker Ideale, von denen sie wissen, dass sie nicht umsetzbar sind. Sehr häufig wird Zynismus mit Sarkasmus verwechselt.

Den Sarkasmus erkennen wir mit einer einhergehenden Bedeutungsumkehr der Aussage. Etwas einfacher ausgedrückt, man sagt etwas - von dem offensichtlich ist, dass das Gegenteil gemeint war. Es kann schwer sein, Sarkasmus zu erkennen wenn Informationen fehlen. Als Beispiel für Sarkasmus:

Stellen wir uns einen Protargonisten vor der in strömenden Regen vor einer Haustür steht.
Er sagt: "Herrliches Wetter."

Wir können aufgrund der voran gegangenen Information dass es Regnet davon ausgehen, dass dies sarkastisch gemeint war. Fehlt diese eine Angabe über das Wetter, wird kein Sarkasmus erkennbar.
Spielt sich diese Szenerie jedoch in einem Land ab, das von einer dürre Periode in Wasserknappheit geriet, wird diese Informtion über den Standort und die Situation den Sarkasmus wieder aus hebeln. Es kann durchaus auch gewünscht sein, solche "Sarkasmus Fallen" geschickt in Geschichten einzubauen um den Leser zum Nachdenken an zu regen.

Ich denke Sarkasmus begegnet uns häufiger, und nur in sehr seltenen Fällen neige ich zu Anfällen von Zynismus.

Zu guter Letzt finden sich auch noch ein paar wenige Essay in der Rubrik 42 |Philosophie. Bei dem der Essay "Extrem Normal | Wenn die Norm zur Ausnahme wird." mir wohl am meisten am Herzen liegt und sich inhaltlich auch sehr gut an die Kurzgeschichte "Unsichtbar" anschmiegt. Parallelen und äquivalente Beschreibungen, ziehen sich nicht nur wie ein roter Faden durch ein literarisches Gewebe, es ist mehr wie Aufstrich aus Erdbeermarmelade auf einem hellen Toast.

Mit flüchtigem Gruß,
yours truly

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