Sauerei | Die Schweinegrippe

Artikel vom 2009-10-19 07:18:37 +0100 - immer noch Aktuell
Was wenn sich kritische Ärzt irren und eine Schweinegrippe tatsächlich gefährlich ist?
Wer will das Risiko eingehen und behaupten:
"Alles Quatsch, die Schweinegrippe ist nicht gefährlicher als alle anderen Grippeviren"?

Welcher Mensch sollte mit der Verantwortung leben, später sagen zu müssen:
"Ich habe mich geirrt, Hundertausende sind an der Schweinegrippe gestorben, weil sie auf meinen Rat nicht geimpft wurden."


Richtig gut informiert ...

Wie wäre es den Verstand zu benutzen? Zum Verstehen benötigen Sie Informationen:
1.) Grippewelle von 1918 - Zwanzig bis Vierzig Millionen Tote
2.) H1N1 MUTIERT!
3.) Was würde Ihr Arzt tun?
4.) Woran sterben wir?
5.) Warum sterben mal mehr mal weniger an der Grippe?
6.) Warum sollte jemand Panik verbreiten?
7.) Wer stellt den Impfstoff her?

[update]
8.) Oft gefragt: Wieviele sind an Schweinegrippe gestorben, was waere ein "normaler Wert"?

  • Rauchen Sie nicht oder so wenig wie möglich
  • Ernähren Sie sich gesund
  • Bewegen Sie sich jeden Tag ausreichend
  • Trinken Sie jeden Tag ausreichend Wasser
  • Sorgen Sie fuer erholsamen Schlaf in gut gelüfteten Räumen
  • Hände wäschen nicht vergessen
  • Wenn Sie grad neu geboren oder kurz vor dem sterben, abnippeln, umfallen oder dahinsiechen sind, halten sie sich besser von Menschen mit Schnupfen oder Husten fern.
    Das alles hätte Ihnen ein Arzt auch schon vor knapp 100 Jahren sagen können. Je nach dem, wie gut Sie ...

    seinen Rat befolgt haben, sind Sie nun über 100 Jahre alt - Glückwunsch.

    Lassen Sie sich nicht von der jetzigen Diskussion ablenken, welche Grippeimpfstoffe denn nun welche Nebenwirkungen haben. Wichtiger ist die Ursache und die Gefahr richtig abzuschätzen. Dies geht nur wenn man versteht. Hier die Hintergrundinformationen, die in dieser Form bislang nicht gebündelt wurden.

    1.) Grippewelle von 1918 - Zwanzig bis Vierzig Millionen Tote

    tagesschau.de: Manche Experten ziehen jetzt schon Vergleiche mit der Grippewelle von 1918. Die hat etwa 35 Millionen Tote gefordert. Ist das nicht Panikmache?

    Krüger: Der Vergleich ist schwierig. Heute sind die Medikamente wirksamer und die Gesundheit der Bevölkerung zumindest in Europa ist deutlich besser. Damals, direkt nach Ende des Ersten Weltkrieges, war die Bevölkerung in einem gesundheitlich schlechten Zustand. Das ist nicht vergleichbar. Auch war der damalige Erreger - er gehörte übrigens auch zur H1N1-Gruppe - besonders bösartig und aggressiv. Das haben aktuelle Studien, in denen man den Erreger von damals isoliert und studiert hat, bewiesen.


    Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/schweinegrippe206.html

    35 Millionen Tote? Das wäre dann so quasi beinahe, halb Deutschland. Tatsächlich wird Ihnen aber jeder Arzt, auf eine gezielte Frage, Antworten:
    Die Influenza Viren sind vor allem für Frühgeburten sowie für alte und stark geschwächte Menschen gefährlich. Meist sterben Menschen an einer Überdosis verschiedenster Viren, die sich begünstigen. Bei der Grippe ist dies die Lungenentzündung. Deswegen werden statistisch beide Infektionen zusammengefasst. An der Grippe selbst sterben die wenigsten, nach unserem Wissen. Denn dies wurde auch in der Regel nicht untersucht. Es gibt also gar keine Konkreten Zahlen.

    Wie in der Antwort des Interviews entnehmbar - die Umstaende waren nicht vergleichbar:

    Mehrere Studien konnten bereits zeigen, dass die Einnahme von Überdosen Aspirin bei der Pandemie am Ende des ersten Weltkriegs in manchen Fällen zu einer toxischen Wirkung geführt habe und gefährliche Flüssigkeiten in der Lunge entstehen ließ. Dadurch hätten sich die Grippesymptome in ihrer Häufigkeit und Deutlichkeit, bakterielle Infektionen sowie die Sterblichkeit der “spanischen Grippe” nur noch verschlimmert. Zusätzlich würden laut Starko heutige Erkenntnisse über die giftige Wirkung von Aspirin mit Autopsie-Berichten von 1918 übereinstimmen. Auch hier sei dieses als Todesursache feststellbar, als Nebenfaktor zu der ohnehin zu erwartenden Wirkung der Grippeviren.
    Quelle: http://www.wellness-united.de/2009/10/aspirin-verschlimmerte-pandemie-vo...
    Abstract: http://www.journals.uchicago.edu/doi/abs/10.1086/606060

    Wenn man sich nur um ein wenig Objektivität bemühen würde, wäre schnell klar: Der Vergleich ist Mist.

    Das 1899 eingeführte Aspirin gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den beliebtesten Medikamenten. Es wurde auch bei der Grippe eingesetzt und Bedenken hinsichtlich einer Toxizität bei hohen Dosierungen gab es in den Jahren 1918/19, als die Spanische Grippe weltweit die Krankenhäuser füllte, nicht.

    Die Infektiologin Karen Starko aus Burlingame, einem Stadtteil San Franciscos, ist bei ihren Recherchen auf den Krankenbericht eines Grippeopfers gestoßen, der gestorben war, nachdem er wiederholt mit einer „halben Handvoll“ Aspirin behandelt worden war. Die genaue Dosis wird in dem Bericht nicht angegeben. Sie dürfte aber weit oberhalb des therapeutischen Bereichs gelegen haben, vermutet Starko.

    Jetzt wird schnell klar, die Grippewelle von 1918 ist mit heutigen, europäischen Verhältnissen, nicht vergleichbar. Hier ein Beispiel, wie es um ca. 1918 herum mit der Ernährung aussah:

    „Trotz der Bedeutung einer gesicherten Lebensmittelversorgung für die "Kriegsmoral” fehlten auch in Deutschland bis Kriegsbeginn entsprechende Planungen und Vorbereitungen für einen längeren Krieg. In Erwartung eines schnellen Sieges wurden selbst die normalen Nahrungsmittelvorräte schon in den ersten Kriegsmonaten verbraucht. Erst nach dem Scheitern des Schlieffen-Plans versuchten staatliche Behörden auf Reichs- und auf Länderebene, steuernd in die Erzeugung und Verteilung von Lebensmitteln einzugreifen. Extrem schlechte Ernten und die Folgen der britischen Seeblockade führten zunächst zur Festlegung von Höchstpreisen für Lebensmittel und nur wenig später zu deren umfassender Rationierung. Die miserable Versorgung mit Lebensmitteln erreichte 1916/17 im "Kohlrübenwinter” einen dramatischen Höhepunkt. Während des Ersten Weltkriegs starben in Deutschland rund 750.000 Menschen an Unterernäherung und an deren Folgen.“
    Quelle: http://www.dhm.de/lemo/html/wk1/wirtschaft/versorgung/index.html

    Das eine Grippe, Millionen unterernährter Menschen aus den Latschen haut, wenn diese auch noch fehlerhaft mit Medikamenten behandelt werden, so dass Patienten nicht mal die Kraft haben um den nächsten Grippefreien Tag zu überstehen, … wen wundert es.

    2.) H1N1 MUTIERT!

    Die Pharmaindustrie macht uns Angst mit etwas das „gefährlich“ klingt.
    Von dem Schweinegrippe Virus wird behauptet, gerade dieses Virus könne zu einem sehr schlimmen Virus mutieren.

    "Mutieren" - Mutationen sind in der Natur etwas sehr alltägliches. Die ganze Evolution baut auf Mutation und Vererbung auf.
    Eine Mutation (v. lat. mutatio „Veränderung“, „Wechsel“) ist eine dauerhafte Veränderung des Erbgutes. Sie betrifft zunächst nur das Erbgut einer Zelle, wird aber von dieser an alle eventuell entstehenden Tochterzellen weitergegeben.

    Schweinegrippe-Virus ist mutiert - News - Bild.de
    Es ging schneller als befürchtet: Der Schweinegrippe-Virus ist ... Auf jeden Fall ist die Mutation – genau wie der bisher bekannte Virus – wichtig für die ...
    www.bild.de/BILD/.../schweinegrippe.../stellen-forscher-fest.html
    Quelle: Google Suchergebniss
    Warnung vom Experten: Mit der Ausbreitung der Schweinegrippe steigt das Risiko, dass das H1N1-Virus weiter mutiert - und an Gefährlichkeit zunimmt.
    Das befürchtet der Virologe Kennedy Shortridge. Kritisch sieht er vor allem eine mögliche Ausbreitung des Erregers nach Asien.
    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/498/467076/text/

    Spektakuläre Schlagzeilen, doch das Fundament sieht ganz anders aus.
    Die Schweinegrippe war schon lange da. Tatsache ist, man benötigt die Technologie, das Wissen und den Drang zu forschen um etwas zu entdecken was schon lange vorhanden war. Doch wie lässt sich belegen, dass das aktuelle H1N1-Virus aus früheren Virenstämmen hervorgegangen ist?

    „Die Erbsubstanz der Influenzaviren verändert sich durch zufällige Mutationen kontinuierlich (Gendrift). Dabei werden die "Buchstaben" des genetischen Codes, die Nukleotide, in einer Rate von 0,1% bis 0,7% pro Jahr ausgetauscht (KRASNITZ et al. 2008). Dies hat in der Regel keine Folgen für die Struktur und Eigenschaften der Viren ("synonyme" Mutationen).“
    http://www.wai.netzwerk-phoenix.net/index.php?option=com_content&view=ar...

    Eigentlich hätte die Schweinegrippe ja Mexikogrippe heissen sollen, doch dagegen wehrten sich die Mexikaner. Schweine haben keine Lobby.

    Es besteht der Verdacht, dass der Schweinegrippe-Erreger bereits seit März in der mexikanischen Bevölkerung schwelt. In den vergangenen Monaten soll es in Mexiko gehäuft zu schweren Grippeerkrankungen gekommen sein. Auffällig ist, dass viele Fälle in Veracruz (Mexiko) unweit der riesigen Schweinezuchtanlage des US-Konzerns "Smithfield Foods" aufgetreten sind, heißt es. Dieser ist der größte Fleischproduzent der Welt - allein im mexikanischen Schweinezuchtbetrieb werden jährlich über 950.000 Schweine geschlachtet.
    http://www.helles-koepfchen.de/artikel/2819.html

    Eine Million Schweine und glauben Sie mal nicht, dass so ein Konzern auf Antibiotika und präventive Medikamenten Vergabe verzichtet. Was dort gezüchtet wird sind nicht nur Schweine, sondern noch ganz andere Sauereien.

    Wikipedia:
    "Die Impfung wird bei Ferkeln um die 10. Lebenswoche durchgeführt, eine notwendige Zweitimpfung folgt vier Wochen nach der ersten Impfung. Um die Antikörperkonzentration im Kolostrum zu erhöhen und damit besonders gefährdete neugeborene Ferkel zu schützen, werden Muttersauen vier Wochen vor dem Abferkeltermin erneut geimpft." http://de.wikipedia.org/wiki/Schweineinfluenza
    Eventuell hat da jemand auch einfach nur gespart?

    3.) Was würde ihr Arzt tun?

    http://www.sueddeutsche.de/,ra15m1/gesundheit/718/491089/text/

    Vermutlich würde ihr Arzt, wie jeder vernünftige Mensch, abwarten und Tee trinken.

    4.) Woran sterben wir?

    „Todesursache Nummer eins ist in Deutschland nach wie vor der Herzinfarkt, der im Jahr 2007 rund 58 000 Menschen das Leben kostete. In 26 911 Fällen wurde ein Schlaganfall als Todesursache festgestellt. Und auch wenn die Schweinegrippe in letzter Zeit die Medien infiziert hat: Grippe oder Lungenentzündung waren lediglich in 21 883 Fällen für den Tod einer Person verantwortlich.“
    Quelle: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Co...

    Grippe und Lungenentzündung. Diese beiden sind unzertrennliche Brüder in der Statistik. Warum? Weil am Grippevirus selten jemand stirbt. Es sind die Symptome der Grippe, die weitere Krankheiten begünstigen. Ist das Immunsystem durch andere Krankheiten geschwächt, besteht vor allen in „weniger gepflegten“ Krankenhäusern die Gefahr, sich mit weiteren Erregern zu infizieren. Hier wäre eine Diskussion sinnvoll, wie die Hygiene Vorschriften in Krankenhäusern umgesetzt werden.

    5.) Warum sterben mal mehr mal weniger an der Grippe?

    6.3.4 Todesfälle
    Influenza-assoziierte Todesfallschätzungen und damit Vergleiche mit anderen Saisons werden normalerweise mit Hilfe der Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes ermöglicht. Die endgültigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik liegen bisher noch nicht vor. Die Altersgruppe mit der höchsten
    Influenza-assoziierten Letalität sind die über 60Jährigen. Da in der Saison 2005/06 die Bevölke-
    rungsgruppe der über 60-Jährigen kaum von der Erkrankungswelle erfasst wurde, war eine substanzielle
    Übersterblichkeit aufgrund von Influenza in dieser Saison auf die Erhöhung der Gesamtmortalität
    in den Monaten März und April nicht zu erwarten
    Quelle: http://209.85.229.132/search?q=cache:FPfCHHWr2AAJ:www.influenza.rki.de/G...
    btw.: Den Bericht des RKI Robert Koch Institut konnte ich nur noch im Google Cache finden. Warum dieser aus dem Netz entfernt wurde ist mir nicht bekannt.

    Das ist ein typisch kompliziertes Satzgebilde. Lassen wir es mal so stehen. Behalten wir im Kopf - wir wissen wann wir mit Grippetoten zu rechnen haben.
    Nun verhält es sich so, das etwa 6.000 bis 20.000 Menschen jedes Jahr in Begleitung einer Influenza aus dem Leben scheiden. Dies ist mit 90 Jahren sicher nichts ungewöhnliches, mit 70 schon eher, bei Eintritt in das Rentenalter tragisch. Im Moment scheint es wieder einen Tiefpunkt der Sterblichkeit im Zusammenhang mit der Grippe zu geben, daher sollte man sich nicht Wundern, wenn in den nächsten Jahren plötzlich ganz viele Menschen an Grippe sterben. Im Gegenteil, ich sage nassforsch mal voraus, das wir 2010, spätestens 2011 in der Tageszeitung folgendes Lesen werden: Doppelt soviele Grippe Tote wie im Vorjahr!

    Die Panikmache kann man also immer dann Prima wiederholen, wenn im Vorjahr nur wenig Menschen an der Grippe gestorben sind. Aufgrund der Zyklen der Mutationen und unserem Immunsystem dürfte sich dort eine Wellenbewegung mit einer Frequenz von 4 Jahren als natürlich gegeben herauskristallisieren.

    Warum soll jemand so eine Panik verbreiten?

    Dazu kann man einen Haufen Verschwörungstheorien bilden. In jedem Falle geht es um eine Menge Geld. Etwa 40 Millionen Menschen mit Impfstoffen zu versorgen. Fragen Sie ihren Arzt mal, was die Impfung ihre Krankenkasse kostet. Doch es ist nicht nur um Deutschland, es geht auch nicht nur um Europa. Noch bevor das Medikament freigegeben wurde für den deutschen Patienten, gab es Verträge für Hilfslieferungen in Entwicklungsländer. Menschenversuche bezahlt vom Steuerzahler. Denn diese Hilfslieferung wurde vom Bundesregierung aus staatlichen Mitteln finanziert.

    „In einer internationalen Solidaritätsaktion sollen in den kommenden vier bis fünf Monaten zudem knapp hundert Entwicklungsländer Impfstoffe von der Pharmaindustrie sowie von Industrieländern zur Verfügung gestellt bekommen. Damit könnten in den armen Ländern bis zu zwei Prozent der Bevölkerung geimpft werden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. © afp/aerzteblatt.de“

    Ein wahrer Geldsegen, der nicht unbeobachtet bleibt. Auch andere Blogs haben dazu eine Meinung und Recherchieren.
    http://contracoma.blogspot.com/2009/10/pandemie-geldregen.html

    Man kann die Panik, vor der Schweinegrippe auch noch steigern.

    Pandemie: Globale Wirtschaft zittert vor Schweinegrippe ...
    Im Unterschied zu damals trifft die Schweinegrippe auf eine bereits schwer angeschlagene Wirtschaft. Das Szenario: noch dramatischer! FLUGBRANCHE: ...
    www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/.../schweinegrippe.../zittert.html

    Und auch von den Gegner des Impstoffs kommen mit Halbwahrheiten:
    Nanopartikel als Wirkverstärker sollen in dem Impfstoff sein.
    Dazu gibt es zum Beispiel folgende Erklärung: Keine gefährlichen Nanopartikel als Wirkverstaerker im Impfstoff
    http://www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impf-fach/schweineinfluenza/pand-i...

    Scheinbar ein willkommener Nebenkriegsschauplatz um von dem eigentlichen Thema abzulenken.

    Wer stellt her?

    Für wie viele Menschen wird es in Deutschland Impfstoff geben?

    In Deutschland gibt es zwei Hersteller von Grippeimpfstoffen, GlaxoSmithKline Biologicals (GSK) in Dresden und Novartis Vaccines & Diagnostics (NVD) in Marburg. Diese beiden Hersteller haben sich verpflichtet, im Pandemiefall ausreichende Mengen eines geeigneten und zugelassenen Grippeimpfstoffes zur Verfügung zu stellen, so dass jeder Bundesbürger im Bedarfsfall zweimal geimpft werden kann.

    Quelle: http://www.pei.de/ Stand: 16.07.2009

    Woher kommen die Grippetoten, die in den Nachrichten genannt werden?

    Das Robert Koch Institut und andere, würfeln dazu mehrere Zahlen zusammen, wie etwa Lungenentzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankunen etc. um mit ausreichend hohe Zahlen ein Impfung zu rechtfertigen. Grippe (Influenza) als Todesursache, wird selten ärztlich dokumentiert bzw. labordiagnostisch nachgewiesen.

    Vor allem Veroeffentlichungen des RKI scheinen maßgeblich dafuer genutzt zu werden, ein Unheil heraufzubeschwören, dass mit finanziellen Mitteln leicht zu bekämpfen ist. Ich halte Nachdenken und Tee trinken für ebenso effektiv.

    Die öffentlich Rechtlichen waren schon lang dabei:
    2003 -> 3SAT Sendung Nano
    Die ungewöhnlich starke Grippewelle des vergangenen Winters hat in Deutschland rund 16.000 Menschen das Leben gekostet. Damit lag die Zahl weit über dem Durchschnitt von 5000 bis 8000 Grippetoten pro Jahr, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit.

    http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/ne...

    [update]

    8.) Wieviel sind bereits gestorben? Was waere ein normaler Wert?

    Bitte ueberlegen Sie einmal selbst.
    "Bis zu 20.000 Grippetote geschaetzt ... in Deutschland." Nachricht von 2003
    http://www.abendblatt.de/vermischtes/article203028/20-000-Grippetote-in-...

    "Bis zu 4,5 Millionen Krankschreibungen gibt es deswegen. Das Robert-Koch-Institut geht von jährlich 5000 bis 15 000 Grippetoten in Deutschland aus. Die Viren werden durch Händeschütteln oder Anhusten aufgenommen,
    "14. Febr. 2007 ... Das Robert-Koch-Institut geht von jährlich 5000 bis 15 000 Grippetoten in Deutschland aus"
    http://www.abendblatt.de/hamburg/article449895/Bis-zu-15-000-Grippetote-...

    Bei 365 Tagen im Jahr, muessten ueber 45 Menschen pro Tag an der Grippe sterben.
    Schaun sie dann nochmal in die Zeitung wieviele Menschen derzeit pro Tag an der Schweinegrippe sterben.
    Ziehen sie die Sommermonate mal ab... denken Sie mal scharf nach.

    Die USA haben 3 mal soviel Einwohner wie wir und haben bei nur 120 Toten in 3 Monaten bereits Angst um das fortbestehen der Menschheit gehabt. Da frage ich mich ernsthaft ob die schon mal etwas von Aids oder Tuberkulose gehoert haben.


    Grundsätzlich würde ich älteren Menschen, oder Risikopatienten die sich ueblicherweise auch Saisonal Impfen lassen, nicht von einer Grippe Impfung abhalten. Wie bei allen Gesundheitsratschlägen im Internet, seien Sie vernuenftig, Ihr Hausarzt sollte und wird Sie besser beraten koennen.

    Fazit für mich Jungspund: Ich bin überzeugt dass mein Immunsystem diese, wie jede andere Grippe, mit viel Fliederbeersaft überstehen wird. Es sei jedem gegönnt sich dieses Coucherlebniss mit Taschentüchern und Inhalationen zu ersparen, wer Angst hat, lässt sich dann halt Impfen.
    Rational ist nicht erklärbar warum ein gesunder Europäer geimpft werden sollte.

    Mit amteurjournalistischen Grüßen,
    yours truly

    [update]
    Ein weitere Interessanter Artikel ist hier zu finden:
    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo102_42

    Ein Artikel ueber die "Medienpandemie und falsche interpretierte Zahlen" in der Sueddeutschen Zeitung.
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/335/493680/text/

    [update2]
    Neben einigen unsinnigen Theorien in einem Artikel der Taz, fand ich folgende sehr intelligente Aussage, die ich gern hier zitieren und hervorheben moechte:

    "Außen vor bleiben in der Debatte die Ursachen der H1N1-Pandemie, die vor über 30 Jahren erstmals in den USA als direkte Folge der industriellen Schweineproduktion in Mast- und Verarbeitungseinheiten auftrat. Wie andere Infektionskrankheiten breitet sich das Virus am schnellsten in den Slums unaufhörlich wachsender Megastädte aus. Katastrophale Lebensbedingungen und Not machen die Ärmsten der Armen zur leichten Beute für die Schweinegrippe. Doch Impfstoff gibt es nur für die weit weniger gefährdete Bevölkerung im reichen Norden."
    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/mythos-pandemie/

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