Eine Weihnachts"Kurz"Geschichte, 2009 (Prosa/Märchen)
Pedro stieg von seinem Rad und lehnte es an eine Mauer. Vor ihm lächelte eine sieben Meter große Frau und wünschte ihm ein behagliches Zuhause mit Produkten aus dem Supermercado. Er hatte sich beeilt denn seine Mama lag im Bett, fiebrig, Schweiß gebadet. Wenn Pedro ihr nicht Medizin brachte würde sie lange Zeit nicht gesund werden. Ging es ihr nicht gut, konnte sie nicht arbeiten.
Fotografie, Retusche & CGI - yours truly
Pedro wusste was es bedeutete wenn Mama nicht arbeiten konnte. Sie wurde oft krank und ganz schlimm war es für sie im Winter. Denn in den kalten Monaten gab es nur wenig Arbeit für Mama. Das war doppelt schlimm. Einen Winter lang gab es kein Holz und Pedro half, indem er Zeitungen und Kartonpappe sammelte. Das waren nur Strohfeuer, doch er war stolz wie hell der Ofen dann aufflammte. Als Pedro noch nicht helfen konnte, gab es hier noch keinen Supermercado. Bogus war hier. Bogus hatte immer ein Stück Wurst für ihn, einen Happen Käse oder zwischen den Festtagen sogar Schokolade. Doch auch Bogus wurde für eine lange Zeit krank und starb. So wurde der Supermercado gebaut, dort wo Bogus einst gelebt hatte.
Pedro ging durch die riesige Drehtür und las die vielen Schilder.
Textiles, Vituallas, Utensilio, Electrónica und in dem ganzen Schilderwald ein riesiger Haufen Geld.
Pedro sah das viele Geld auf der großen Werbetafel, zusammen mit einem Foto einer glücklichen Familie. Ein Mädchen das einen Hund streichelte, einen Jungen mit einem Rennrad. Der Herr Papa lehnte an einem großen Auto und die Frau Mama, schmiegte sich an den Herrn Papa, eine Hand auf seiner Brust. So schaute sie zu ihm hoch, mit strahlend weißem Lächeln.
Pedros Papa hatte in der Fabrik gearbeitet, bevor er starb. In der Fabrik gab es viel Geld sagte Papa immer. Doch er hatte nie ein so großes Auto. Er hatte nicht einmal ein Rennrad wie der Junge. Pedro hatte nun das viel zu große Herrenrad von Papa, bei dem er nur auf Zehenspitzen stehend die Pedale erreichen konnte. Mama sagte, Papa sei in der Fabrik schwer krank geworden und gestorben.
Die Familie vor dem weißen Haus aus Stein, mit dem grünen Rasen sah aus, wie eine schöne Erinnerung die Pedro nie hatte. Pedro fühlte etwas das er nicht kannte.
Er wünschte sich in diese Familie. Er wünschte seiner Mama wieder einen Papa zu dem sie aufschauen konnte. Und eine Schwester wünschte sich Pedro. Eine Schwester die mit ihm und dem Hund auf einem grünen Rasen spielen konnte.
Die blechernen Kassen wurden zu einer Fahrradklingel, die vielen Kunden zu einer belebten Nachbarschaft. Ab und an stieß ihn jemand an, weil er im Weg stand, doch in Pedros Vorstellung war es der Hund der der an ihm hochsprang und um ihn herumtollte.
Und da plötzlich, war er in dem Bild. Aber nicht als kleiner Junge. Pedro war der Herr Papa!
Mama schaute zu ihm hoch, war gesund, lächelte glücklich und legte dann ihren Kopf auf seine Brust. Leise sagte er es, wie ein Zauberwort: „Lotería“
Sein Kopf war voller Glück und Mut. Er wollte Mama glücklich machen. Wenn er soviel Geld hatte wie die Familie, dann konnte er einen Arzt bezahlen, ein ganzes Krankenhaus voller Ärzte und Mama müsste nie wieder Arbeiten gehen. Ergriffen von dieser Vorstellung, beflügelt von diesem Traum, nahm er das Geld aus seinem Brustbeutel und ging zu Marcello.
Marcello war Bogus Sohn und arbeitete im Supermercado, seit dem Tage als Bogus verkaufen musste.
„Guten Tag Pedro.“
„Marcello ich habe Geld für die Lotería.“, und zum Beweis streckte Pedro ihm das Geld entgegen.
Marcellos Gesicht nahm einen professionellen Verkäufer Ausdruck an.
„Deine Mama möchte also ein Los für die Lotería kaufen?“
„Nein.“, Pedro war verwirrt: „Ich kaufe ein Los.“
„Dann willst du also reich werden?“
„Ja. Ich will für Mama einen Arzt bezahlen und ein Krankenhaus.“, und er war froh, dass Marcello so schnell begriffen hatte.
„Das Geld hast du von deiner Mama?“
„Ja.“, antwortete Pedro ehrlich, noch immer ganz im Rausch seines Traumes.
„Du weist aber, dass man eine große Verantwortung trägt wenn man soviel Geld hat?“
„Ich will ein Haus und einen Papa, für Mama, mit einer Schwester für mich. Die bekommt dann einen Hund und ich ein Rennrad.“
„Das scheinst du dir ja gut überlegt zu haben.“, sagte Marcello anerkennend.
Pedro streckte seinen Arm noch ein wenig mehr über die Theke, damit Marcello das Geld endlich nehmen würde. Sicher warteten schon alle ungeduldig darauf, dass er sein Los kaufte damit die Lotería beginnen konnte. Mama war doch krank und brauchte schnell Hilfe.
„Weshalb braucht deine Mama ein Krankenhaus?“
„Sie ist krank und ohne Krankenhaus muss sie immer wieder diese Medizin kaufen. Dann kann sie nicht arbeiten. Und ohne Arbeit haben wir kein Geld für einen Arzt.“
„Und darum willst du nun ein Los kaufen?“
„Ja.“
Marcello nahm das Geld, und fing an etwas in die Kasse zu tippen.
Pedro schaute es sich gut an. Es schien kompliziert zu sein.
Marcello beugte sich unter die Kasse, holte einen Karton hervor und zog daraus einen Aufkleber heraus.
Dann tippte er wieder etwas in die Kasse, alles unter den prüfenden Blicken von Pedro.
Die Kasse öffnete sich und Marcello legte das Geld in die Kasse. Dann schloss er sie wieder.
Er riss den Beleg von der Rolle ab, klebte den Lotería Aufkleber auf den Zettel und sagte laut, dass Pedro es deutlich hören konnte: „Pedro Tekkario, Marktplatzstrasse, drittes Obergeschoss vierte Tür links. Hier musst du nun Unterschreiben.“
Pedros Augen leuchteten. Er sollte Unterschreiben!
Dann wüsste Mama auch ganz genau das er es war, der die Lotería für sie gekauft hatte.
Er bemühte sich seinen Namen leserlich zu schreiben, damit es auch ja keine Missverständnisse gab. Dann händigte Marcello ihm sein Los aus und machte einen zufriedenes Gesicht.
„Ich freue mich für dich, wenn du dann gewonnen hast.“
„Danke Marcello.“, rief Pedro und war schon auf halben Weg nach draußen, überglücklich dass er auf diese Idee gekommen war.
Daheim angekommen ließ er sich keine Zeit das Fahrrad ordentlich abzustellen und so fiel es mit lautem Getöse auf das Kopfsteinpflaster des Hauseinganges als Pedro schon die ersten Stufen genommen hatte. Mit dem Los in der Hand erstürmte er die Wohnung und kam vor dem Bett seiner Mama mit hochrotem Kopf, nach Luft hechelnd zum stehen.
„Mama, Mama, schau was ich habe, du bekommst einen Papa und ich eine Schwester. Wir bezahlen ein Krankenhaus und kaufen einen Hund!“, erklärte er hastig und hielt das Los vor ihr Gesicht.
Sie öffnete die Augen nicht.
„Wach auf Mama, du wirst einen Arzt bekommen und ein Haus mit Rasen!“
Pedro legte den Schein auf die Decke und fasste ihr an die Stirn.
Sie war heiß und schwitzig. Pedro eilte in die Küche, goss Wasser in eine Schale, nahm ein Küchentuch dazu und platzierte beides auf einen Stuhl neben ihrem Bett.
Dann tauchte er das Küchentuch in die Schale mit dem kalten Wasser, tropfte es gut ab bevor er ihr das feuchte Tuch auf die Stirn legte.
„Mama. Hörst du, wir werden reich werden.“
Seine Begeisterung schwand. Der wichtigste Moment in ihrem Leben und Mama schlief.
Eine halbe Stunde später schaute Pedro zu der großen Wanduhr im Schlafzimmer, der Traum vom Reichtum verblasste.
„Mama. Wach auf. Ich hab doch ein Los gekauft.“, beschwor er sie. Seine Stimme klang ihm merkwürdig fremd.
Er hatte doch alles richtig gemacht. Hatte er doch, oder nicht?
Pedro nahm die Schale vom Stuhl stellte sie auf den Boden und hockte sich nun selbst auf den Stuhl. Er schaute wie sie schlief. Zweifel krochen in ihm hoch. Was wenn die Lotería nicht schnell genug bemerkte, dass er ein Los gekauft hatte. Gewiss würde Marcello ganz schnell Bescheid geben, bei einer so wichtigen Sache.
Pedro dachte nach. Jetzt hatte er kein Geld mehr. Er konnte keinen Arzt holen, keine Medizin. Also mussten sie gewinnen. Ganz sicher würde Mama gesund werden, schon allein vor Freude das Pedro das Los gekauft hatte. Dann würde er ihr von dem vielen Geld, von dem Auto und dem Hund erzählen.
Jetzt war schon eine Stunde vergangen.
„Mama, schläfst du noch?“
Sie antwortete nicht.
Das Los war von ihm unterschrieben, die Adresse war richtig. Sicher kam bald eine Nachricht dass sie gewonnen hatten. Dann konnte er einen Arzt holen.
Pedro überlegte. Wie war sein Vater gestorben? Hatte es lang gedauert? Hätte ihn vielleicht auch ein Los retten können. Warum war seine Mama damals nicht auf die Idee gekommen. Gab es damals schon eine Lotería? Nein, bei Bogus gab es nur Lebensmittel und Kleider. Manchmal auch Spielzeug, einen Fußball oder Süßes. So wäre sein Vater sicher noch am Leben. Nun ärgerte er sich über Bogus. Aber hätte Bogus dann nicht selber gewinnen können? Dann wäre er auch nicht an seiner Krankheit gestorben und wäre noch immer mit Marcello im Laden.
Über all diese schweren Gedanken vergaß Pedro die Zeit und übersah beinahe das Mama die Augen öffnete.
„Mein Sohn, schön das du bei mir bist. Hast du meine Medizin?“, sprach sie mit leiser Stimme.
Mit einem Mal war Pedro wieder hellwach, dass er vom Stuhl hüpfte.
„Mama! Wir gewinnen die Lotería, Marcello, das Auto, eine Schwester und einen Papa, ich bekomme ein Rennrad und du kannst einen Arzt bezahlen, und ich musste bei Marcello unterschreiben, dann bekommt meine Schwester einen Hund ...“
Er verstummte. Da war keine Freude auf ihrem Gesicht.
„Mama hörst du, wir gewinnen in der Lotería!“
„Pedro, mein Sohn, was sagst du da?“, kamen die Worte aus ihrem trockenen Mund und Pedro verstand die Welt nicht mehr.
„Wir gewinnen.“, versuchte er noch einmal seiner Mama zu bestätigen.
Sie hustete, schwach und leise. Dann drehte sie sich ein wenig auf die Seite und konnte ihm in seine tief braunen Augen schauen. Sie fragte ihn leise, aber sehr ernst.
„Pedro, hast du meine Medizin gekauft?“
Er zeigt ihr den Schein mit dem großen roten Aufkleber.
„Ich habe ein Los gekauft damit du wieder gesund wirst.“
Er sah es genau, wie ihre Augen traurig und müde nach einer Antwort suchten, die er ihr nicht geben konnte.
„Versteh doch Mama, wir werden eine Familie.“
„Pedro, du bist meine Familie.“, klang es traurig: „Ich brauche keine Lotería zu meinem Glück, ich wollte nur von dir, dass du mir meine Medizin kaufst.“
Sie legte ihre Hand auf seine Hand, in Pedros Hand das große Los.
„Ich liebe dich mein Sohn.“, sagte sie leise während ihre Auglieder glitzernde Tränen verdrängten.
Pedros Kopf wurde immer voller, viel zu viele Gedanken gleichzeitig drohten ihn zu erdrücken.
Erschrocken fuhr er hoch, als es plötzlich klingelte.
„MAMA! Wir haben gewonnen!“, fuhr es aus ihm heraus, dann riss er sich blitzschnell los und war in Windeseile zur Tür gerannt.
„Tante Gine?“, brachte er verwundert heraus.
„Ciao Pedro, ich hörte du hast ein Los gekauft.“
Mit offenem Mund staunend, stand Pedro in der Tür. Er sagte nichts, er nickte bloß.
„Willst du mich nicht herein lassen?“, lachte sie ihn an.
Nur ein angedeuteter Schritt zur Seite genügte und Tante Gine, die gar nicht seine richtige Tante sondern nur eine Nachbarin war, schlüpfte hinein und ging zum Schlafzimmer.
Kaum dass er die Tür schließen wollte, trat ein zweiter Gast an die Tür.
„Guten Tag, darf ich herein kommen?“
„Ja - Herr Pastor. Guten Tag, Herr - Pastor.“, stammelte Pedro verdattert.
Weitere Gäste kündigten sich lautstark im Hausflur an.
„Wollt ihr auch zu mir?“, fragte er mit wachsender Verwunderung die beiden Damen die zusammen mit seiner Mama auf dem Wochenmarkt arbeiteten.
„Ja, das wollen wir. Dürfen wir herein?“, entgegnete Klara.
Sein Gesicht war nun etwa so, dass es die Farbe von Kreide nur um einige Nuancen an Farbe verfehlte. Pedro schaute den Damen nach, wie sie sich Stühle holten und mit dem Herrn Pastor um das Bett von Mama gesellten. Und er bekam die Klinke nicht mehr aus der Hand.
Ein Schuh trat auf die Schwelle, zwischen Tür und Rahmen so dass Pedro nichts übrig blieb als sie wieder zu öffnen.
Nach und nach trudelte die gesamte Nachbarschaft ein.
Wussten sie etwa das Pedro ein Los gekauft hatte? Wollten sie nun auch etwas von dem vielen Geld? War es das was Marcello meinte, als er sagte, es läge eine große Verantwortung darauf?
Kaum war er zu diesem Gedanken gekommen, kam Marcello auch zur Tür hinein.
„Pedro.“, sagte er knapp und deutete eine Verbeugung an.
Jetzt war es also amtlich. Alle Menschen die er kannte und Marcello dazu, alle wollten zu ihm.
Hatte Marcello etwa allen anderen vor ihm von dem Gewinn berichtet?
Nachdem Pedro sich vergewisserte, dass nicht noch weitere Gäste im Hausflur waren, konnte er sich zu den anderen in das Schlafzimmer seiner Mama begeben.
Der Herr Pastor hatte ihr wieder das feuchte Tuch auf die Stirn gelegt und redete beruhigend auf sei ein.
Der Raum war voll und alle schauten auf Pedro, der nun gar nichts mehr zu sagen wusste.
In ihm waren alle Gedanken dieser Welt zu gleich, die Aufregung zerrte an ihm.
Dann konnte er sich nicht mehr zurückhalten: „Wir haben gewonnen? Ja!?“
Marcellos Mine blieb unverändert, ganz wichtig, so wie in dem Moment als Pedro das Los bei ihm bezahlt hatte.
Marcello, schaute kurz einmal in die Runde, dann erhob er leicht sein Stimme: „Pedro Tekkario, hast du noch den Schein den ich dir heute Mittag gab?“
Das Los lag noch immer auf der Bettdecke, doch sein Blick galt zu aller erst seiner Mama.
Ihr Gesicht zeigte kein Ärger, aber es war auch nicht die erhoffte Freude zu sehen.
Pedro war sich jetzt gar nicht mehr sicher ob er Jubeln sollte. War etwas nicht in Ordnung?
Er griff das Los und zeigte es Marcello: „Hier, ich hab doch gewonnen oder?“
„Weist du denn nicht, dass auch andere Menschen Lose kaufen und in der Lotería mitspielen, Pedro?“, fragte Marcello.
Und als wäre es ein Kommando gewesen, hatte plötzlich jeder im Raum ein Schein mit dem Aufkleber der Lotería in der Hand und hielten sie hoch wie ein Schiedsrichter bei einem schweren Foul.
„Aber, habt ihr denn nun auch alle gewonnen?“, fragte er ungläubig und ahnte schon dass etwas nicht stimmte.
Marcello lächelte ihn nun an. Es war ein liebes, gütiges Lächeln.
„Schau Pedro, viele Menschen kaufen ein Los und jeder möchte gerne reich werden. Doch nur einer kann dabei gewinnen. Vielleicht ist es dein Nachbar Pepete.“, dabei zeigte er auf Pepete der sich hinter Lucia, neben einer Topfpflanze postiert hatte und nun zustimmend nickte.
„Hast du gewonnen Pepete?“, stieß Pedro hervor in heller Aufregung, denn er brauchte den Gewinn doch so dringend selber.
Marcello fuhr fort: „Vielleicht hat der Herr Pastor aber auch gewonnen, denn der liebe Gott lässt doch sicher nicht zu das der Herr Pastor nicht gewinnt.“
Pedro wirbelte herum und schaute mit großen Augen den Herrn Pastor an, der mit einer Hand die Hand seiner Mutter hielt, mit der anderen einen Losschein. Doch sein Gesicht zeigte nicht die Freude eines großen Gewinners sondern Sorge um Mama.
„Viel mehr Menschen als hier in diesem Zimmer sind, Pedro, und noch viel mehr als in unserem Dorf wohnen, spielen mit und kaufen Lose. Verstehst du das?“, fragte Marcello.
Das war zu viel für Pedro.
„Woher weißt du dann wer gewonnen hat!? Und woher weißt du dann das nicht wir, Mama und ich gewonnen haben?“, wehrte er sich tapfer gegen diese Übermacht erwachsener Klugheiten.
„Lies doch ein Mal laut vor, was auf deinem Los Schein steht.“
„Waren - Gutschein - für - Pedro Tekkario, Markt - platz - Straße, drittes Ober - Geschoss, vierte Tür, links.“, las Pedro laut vor. Es dauerte eine Weile bis er begriff, dass dies kein Los der Lotería war, trotz des großen roten Aufklebers.
„Wir alle haben für dich und deine Mama ein „Los“ gekauft!“, viel nun Lucia ins Wort, die es bis hierhin noch aushalten konnte, doch nun dieses freudige Ereignis gebührend mit einem dicken Schmatzer auf Pedros rechte Wange besiegeln wollte. So legte jeder der Freunde und Nachbarn einen Gutschein für den Supermercado, mit den besten Genesungswünschen an die Mama, in Pedros verantwortungsvolle Hände.
Dann holte Marcello ein kleines Päckchen hervor: „Das ist für deine Mama.“
Als Pedro die Medizin in Marcellos Händen erkannte, schaute er in Mamas Augen und ihm wurde schlagartig klar, dass sie beide reicher waren als jeder 'Lotería Gewinner'.
Herzlichen Dank an die Zevener Zeitung für die Veröffentlichung. Und einen herzlichen Dank an das dsfo.de fuer Training, Kritik, Lob und Korrektur.
"Das große Los" von
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