Kamiza 上座 (in der japanischen Aussprache kamisa) bedeutet soviel wie der Ehrenplatz, die obere Reihe. Das Wort stammt aus dem Japanischen und meint damit einen besonderen Platz im Raum, zum Beispiel wie bei uns in Deutschland zu Kopf einer Tafel.
Im traditionellen Dojo hängt an Kamiza (dem Ehrenplatz) ein Bild des Gründers, oder einer anderen ehrenwerten Person. Im Shintoismus ist Kamiza der Sitz der Götter. Selbst eine besonders schöne Vase oder das Bild der Eltern kann dort seinen Platz finden, wenn man nicht religiös veranlagt ist.
Diese Aussage des Wortes Kamiza ist Sinnbild für die hier veröffentlichte Kunst, stets einen besonderen Platz ein zu nehmen, bei dem Zuhörer, dem Zuschauer oder dem Leser.
Kamiza - als Musik, will eingeladen werden, Gast zu sein und einen Ehrenplatz bei dem Zuhörer gewinnen.
Die hier veröffentlichte Musik wird, nach reiflicher Überlegung, nach und nach auf Copyleft umgestellt. Copyleft ist eine drastische, aber auch erforderliche Maßnahme im Kampf gegen Monopol fördernde Patente, ausbeuterischem Urheberrecht und Kreativität zerstörendem Markenrecht. Urheberrecht, Markenrecht und Patentrecht fördern eine zwei Klassen Gesellschaft. Jene, die finanzielle Mittel besitzen um ihre, mit Geld Mitteln erzwungenen, Rechte ein zu klagen und jene die aufgrund ihrer finanziellen Grenzen eingeschränkt werden.
Music, CGI and Video - yours truly
Additional sample of a japanese Trainstation taken from eyecandyuk (Yamanote) on freesound.org
Zur Entwicklung:
Etwa 1993/4 begann ich die ersten Schritte in Richtung elektronische Musik zu wagen. Es begann mit einem Amiga 500, der damals schon nicht mehr sehr aktuell war, später abgelöst wurde durch einen Amiga 1200 und mit einem Akai S2000 ergänzt wurde. Der Sampler selbst stand mir nur als Dauerleihgabe zur Verfügung, Geld hatte ich keines. Trotzdem investierte ich 8 Einzelausgänge für dieses Stück Technik, durch die eine wesentlich bessere Abmischung, sowie eine Kombination mit dem Korg MS10 und ARP ermöglicht wurde.
Das war eine sehr merkwürdige Mischung, eines betagten Computers mit Digitaler Musiktechnik und voll analogen, uralt Synthesizer. Die Ergebnisse überraschten vorwiegend mich selbst. Zu Veröffentlichungen kam es nie, abgesehen vom Internet und einer Sendung in einem Lokalradio. Die verdankte ich einer Bekanntschaft in Buxtehude. Die Software Octamed die ich nutzte, ist etwas ganz besonderes. Die Technik ist bekannt von Trackern wie dem ProTracker, oder NTracker. In diesem Programm wird die Notation von oben nach unten gelesen, und voll ausgeschrieben. Also Note + Octave. (C-3, C#3, D-3 ... A#3, H-3). Lautstärke oder Vibrato wurden als Hexadezimale Werte "eingehackt".
Jesus, was war das alles "weired".
Aufgrund des Mangels an Instrumenten, mischte ich meist noch die 8Bit Sounds des Amigas mit ein und liess diese durch den Korg MS10 rauschen. So entstand oft ein furchtbar, brachialer Sound. Gut zu hören in dem Stück: Protect The Law
Alle hier veröffentlichten Musikstücke, liegen hier kostenlos als mp3 download vor oder können als Stream angehört werden: Kamiza | The complete mp3 collection
Kamiza - als grafische Kunst, ist der Wunsch einen besonderen Raum einnehmen. Den Platz im Kopf des Betrachters. Im Bereich Fotografie und CGI (Computer Generated Images) ist Kamiza heute noch aktiv. Dabei werden verschieden Techniken und Werkzeuge kreativ mit einander kombiniert um effektive Mittel zur Visualisierung zu ermöglichen.
Weitere Kostproben sindt unter dem Menüpunkt Fotografie und CGI zu finden.
Beispiele aus dem Bereich 3D Animation | CGI gibt es hier zu sehen: 3D | CGI
Ein Video Kunstprojekt: Videokunst
Kommentare
Ursounds aus 1995
Habe die Tage mal wieder die alten und immer noch guten
Songs gehört ... :)
Grüsse Jürgen
Ich hab auch keine Ahnung,
yours truly
WOW
Ich hatte ja keine Ahnung.
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