Es ist doch offensichtlich. Jeder kriegt den Datenschutz den er verdient hat.
90% der Windows - Nerds die nun mit dem Finger auf Google zeigen und Datenschutz schreien, überlegen gerade wann ihnen diese Erkenntnis kam und wo sie diese Erkenntnis nun auf die Timeline ihres Facebook Kontos werfen. Die restlichen 10% haben mehr als 7 Facebook Acounts und pendeln noch ihr wahres Geschlecht aus.
Apple User sehen das ganze deutlich pragmatischer. Wenn ihre Daten bald endlich alle Verknüpft sind finden sie vielleicht auch irgendwann mal den Weg vom Badezimmer zur Toilette ohne sich im Elternschlafzimmer zu verlaufen.
Android Nutzer verstehen die Diskussion nicht weil es keine kostenlose App gibt die ihnen den Sachverhalt grafisch aufbereitet.
Von der Linux Gemeinde kommt nur Spott und Hähme, weil sie wissen dass es eine Alternative gibt, die aber wie üblich nur in der Kommandozeile funktioniert.
Am besten man ist offline. Schaltet sein Handy ab. Zieht seine Klamotten mit RFID Chip aus und reißt das Siemens-Staatstrojaner-ISDN-Telefon aus der Wand. Zusammen mit den TeleVerblödungs-Geräten nimmt man den ganzen Rotz und packt ihn auf eine Schubkarre.

Splitterfasernackt macht man sich auf den Weg zu seiner EU Beauftragten Vertreterin für digitale Demenz, Viviane Reding, schmeißt ihr den Scheiß vor die Füße und verlangt von ihr sämtliche Blog Einträge, Kommentare, Foren Monologe, Firmenkontakte, Angebotsanfragen, EC Karten Belege, Scorings, Schufaeinträge, Elsterformulare und elektronische Patientenakten zu vergessen. Die VDS und GPS Daten beim Verfassungsschutz, BND, BKA, LKA bitte auch.
Den ganzen Rotz einfach löschen. Inklusive der Cookies die man für die Internet Ausdrucker und Wiedereinscanner der SPD hinterlassen hat, damit sie ihre sozialen Wähler wiederfinden.
Am besten die gute Frau kümmert sich eigenhändig darum das virtuelle Abbild eines jeden aus dem Netz zu blasen in den digitalen Orkus, den NIL oder /dev/null. Also irgendeinen Ort der auf Google Earth nicht verzeichnet ist.
Gutes gelingen.
Nebenbei, es müsste analog zum digitalen Vergessen auch eine analoges Vergessen geben. Analog zu den Holzschnitzereien in meiner Schulbank. Die großen Weisheiten auf der Toilettentür mit Edding 3000 verewigt. Die kitschigen Herzchen in Baumrinde geritzt oder die Meinungsfreiheit an deutschen Betonwänden.
Ich habe das Recht zu verlangen, dass man meine analogen Botschaften der vergangenen Jahrzehnte vom Erdboden tilgt. Die Briefe, Poesiealben Einträge, Kondolenz Unterschriften, Petitionen, Postkarten, Preisausschreiben, Drohbriefe und Bekennerschreiben.
Wie Albert Schweizer so schön sagte (Ich rezitiere aus dem Gedächtnis):
Das einzig wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen.
Mit trolligen Grüßen,
yt -rf
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