Eine Weihnachts"Kurz"Geschichte, 2009 (Prosa/Märchen)
Pedro stieg von seinem Rad und lehnte es an eine Mauer. Vor ihm lächelte eine sieben Meter große Frau und wünschte ihm ein behagliches Zuhause mit Produkten aus dem Supermercado. Er hatte sich beeilt denn seine Mama lag im Bett, fiebrig, Schweiß gebadet. Wenn Pedro ihr nicht Medizin brachte würde sie lange Zeit nicht gesund werden. Ging es ihr nicht gut, konnte sie nicht arbeiten.
Pedro wusste was es bedeutete wenn Mama nicht arbeiten konnte. Sie wurde oft krank und ganz schlimm war es für sie im Winter. Denn in den kalten Monaten gab es nur wenig Arbeit für Mama. Das war doppelt schlimm. Einen Winter lang gab es kein Holz und Pedro half, indem er Zeitungen und Kartonpappe sammelte. Das waren nur Strohfeuer, doch er war stolz wie hell der Ofen dann aufflammte. Als Pedro noch nicht helfen konnte, gab es hier noch keinen Supermercado. Bogus war hier. Bogus hatte immer ein Stück Wurst für ihn, einen Happen Käse oder zwischen den Festtagen sogar Schokolade. Doch auch Bogus wurde für eine lange Zeit krank und starb. So wurde der Supermercado gebaut, dort wo Bogus einst gelebt hatte.
Pedro ging durch die riesige Drehtür und las die vielen Schilder. hier klicken um mehr zu lesen »
(Satire, Märchen 2009)
In einem Land, fern unserer Vernunft und lang vor unserer Zeit, lebte einst ein König. Von Politik hielt er wenig, er war Monarch. Mit der Monarchie kannte er sich jedoch bestens aus.
Das es sich um einen König handelt, und nicht um eine Königin ist kein böser Wille und soll die Frauenquote in diesem Märchen nicht stören. Auch der im späteren Verlauf erwähnte Narr ist eher eine Metapher. Ich bitte, trotz dieser politisch unkorrekten Erzählweise um Nachsicht. Es steht dem Leser frei, die Handlungstragenden durch Menschen jedweder ethnischer, geografischer Herkunft und sexueller Orientierung, beziehungsweise geschlechtlicher Gefühlslage, zu ersetzen.
Besagter König wurde nicht wegen der Erbfolge zum König, er hatte die besseren Manieren und konnte durch seine gebildete Ausdrucksweise davon überzeugen, dass wenn überhaupt jemand, dann er von Gott auserwählt sei. Gleich nach seiner Krönung durch die Kirche entließ er diese konsequent aus ihren Diensten, tauschte Pastoren gegen Wissenschaftler und das Kreuz gegen ein Thermometer. hier klicken um mehr zu lesen »
(Kurzgeschichte Prosa 2009)
Monoton schaufelte die Rolltreppe Menschen aus der unteren Etage fort. Mit jeder neuen Stufe zeigten sich ihre blanken Metallzähne. Das kleine Mädchen beobachtete genau. Menschen drängten an ihr vorbei, streiften sie, ohne ihr große Beachtung zu schenken. Ein flüchtiger Blick, ein Hindernis.
Ihre Gedanken vollzogen weitere Schleifen. Unbehagen strahlte durch ihren Körper. Angst vor dieser unbarmherzigen, willenlosen Maschine. Angst vor dem Kontrollverlust. Dem ausgeliefert sein. Angst etwas zu betreten das sie selbst nicht beherrschen konnte. Sie stellte sich vor, wie sie stürzte, in die blanken Zähne.
Das kleine Mädchen zog sich weiter in ihre Gedanken zurück. Erinnerungen zeigte ihr ein junges Mädchen, die gestürzt war und dessen Haar in den Stufen eingeklemmt unerbittlich in die Maschine gezogen wurde. Sie hörte das durchdringende Schreien. Ausdruck der Schmerzen. Der Hilflosigkeit. Die unmenschliche Kraft der Motoren. Entsetzte Gesichter. Haut und Knochen. Erstarrt vergaß sie zu blinzeln. Das Gefühl dieser Furcht lähmte sie vom Kopf aus über den Rücken bis in alle Glieder. Ihr zierlicher Körper spannte sich an und die Körpertemperatur sank.
Sie verlor die Kontrolle ohne die Treppe zu betreten. Ihre Hand strich unwillkürlich über eine gelb leuchtende Sonne, die in Brusthöhe auf ihrer Jacke gestickt war.
Sie beruhigte sich. Ihr wurde wärmer. Die Angst wich.

Sie hatte genau gesehen, wie die großen Menschen die Rolltreppe betraten. Viele von Ihnen legten eine Hand auf den schwarzen Kunststoff. Es war nicht leicht zu erkennen, doch wenn sie genau hinschaute, konnte sie erkennen dass der Kunststoff sich mit der Rolltreppe in gleicher Geschwindigkeit und Richtung bewegte. Das bot den Menschen Halt.
Die Erinnerung an den schrecklichen Unfall war wie ausradiert. hier klicken um mehr zu lesen »
(Autobiografisches Polylemma 2008, Kurzgeschichte)
Es war an einem Samstag vor vielen Jahren, kurz vor Ladenschluss, an einem heißen Juli Tag.
Ich stand in einem Supermarkt und hatte vor, mir etwas Aufschnitt und flüssiges Brot für das Wochenende zu kaufen. Es gab einiges leckeres, der Marke „Gut und Günstig“, das meinen Ansprüchen genügte. Gerade erst hatte ich einen neuen Job in der Großstadt angenommen und so konnte ich noch keine großen Sprünge machen.
In der Getränkeabteilung angekommen, fiel mir auf dass hier Astra die Hausmarke in dieser Stadt sein musste. Gewohnte Preise für ein mir unbekanntes Bier.
Es gab auch wunderschönes irisches Bier, aber das war tatsächlich so teuer als hätte man es mit einem Taxi von der Insel hier hin Chauffiert.
Meine Entscheidung fiel also auf zwei Knollen Astra. Der Sommer war warm doch mehr als ein Bier am Abend trank ich selten allein. Der Blick in mein Portemonnaie zeigte mir Ebbe. Leider wollte es sich nicht den natürlichen Gezeiten anpassen. Doch es passte man gerade so. Das Konto sollte auch nicht ständig am Anschlag sein, also achtete ich auf meine Ausgaben.

Mitten zwischen den Regalreihen fragte mich plötzlich eine ältere Frau: "Entschuldigen Sie, darf ich Sie etwas fragen?".
Sie war stets überschwänglich höflich. hier klicken um mehr zu lesen »
[Update 3 - 29.11.2009 08:15:42 +0100]
Herr Köhler will das Websperren (Filter) Gesetz noch nicht unterschreiben. Ohne die Unterschrift von ihm kann es nicht in Kraft treten.
Quellen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesident-will-Zugangsersc...
http://www.sueddeutsche.de/politik/623/495944/text/
http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/koehler-g...
[Update 2 - 2009-07-20 13:45:38 +0100]
Es war am 16. Juli als ich unerwartet Post vom Bundespräsidialamt bekam.
Eine durchaus angenehme, beruhigende Standardantwort, alles in bester Ordnung.

Oftmals findet man die ein oder andere nicht vollständige Information im Internet, vor allem aber sind die meisten Darstellungen und Erklärungen zu abstrakt. Hier ist einfach und nachvollziehbar eine Erklärung zu den Schüßler/Schüssler Salzen.

1. Welche Schüssler Salze gibt es?
2. Wieviele Kombinationen sind möglich?
3. Wie werden die Funktionsmittel verdünnt?
4. Welche Probleme ergeben sich durch die Verfahren der Potenzierung der Urtinktur?
5. Was sind „geisterartige“ oder „dynamische“ Arzneien?
- 5b. Sind Schüssler Salze Arzneien?
6. Was ist eine Potenzierung und wie wirkt sich diese aus?
- 6b. Ausflug in die Wissenschaft.
- 6c. Hochpotenzen und Quantenphysik
7. Gibt es Gefahren durch eine Überdosierung?
8. Welche Krankheiten sind durch Schüßlersalze heilbar?
9. Wer stellt diese Medikamente her?
10. Gibt es eine rationale Erklärung fuer die Wirksamkeit der Schüsslersalze?
11. Helfen Schüssler Salze gegen Schweinegrippe? hier klicken um mehr zu lesen »
Kommentare
vor 3 Stunden 54 Minuten
vor 2 Tage 3 Stunden
vor 2 Tage 6 Stunden
vor 2 Tage 7 Stunden
vor 4 Wochen 4 Tage
vor 4 Wochen 6 Tage
vor 7 Wochen 2 Tage
vor 7 Wochen 4 Tage
vor 7 Wochen 4 Tage
vor 8 Wochen 7 Stunden